Dipl.-Ing. Tobias Busen (ERC)

Projektmitarbeiter im ERC Grant DECOR

Johanna-Mestorf-Straße 5, R. 12
Telefon: +49 431 880-2054
Telefax: +49 431 880-7309
busen@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Tobias Busen

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit

1985

geboren in Frankfurt am Main

2004

Abitur am Rhabanus-Maurus Gymnasium St. Ottilien

2004–2005

„Anderer Dienst im Ausland“ im Benediktinerkolleg Sant’Anselmo, Rom/Italien

2005–2011

Studium der Architektur an der Technischen Universität München

2009–2010

Auslandsstudium am Istituto Universitario di Architettura di Venezia (IUAV)

2007–2011

Teilnahme an Forschungskampagnen in Lissos/Albanien (DAI Berlin, Dr. Andreas Oettel) sowie im Umland von Pergamon/Türkei (LMU München, Prof. Dr. Martin Zimmermann)

2008–2011

Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

2011

Sonderdiplom am Lehrstuhl für Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege bei Prof. Dr.-Ing. Manfred Schuller. Thema: „Baudokumentation, Bauforschung und Sanierungskonzept für ein historisches Holzhaus auf der Insel Büyükada vor Istanbul“ (mit Dipl.-Ing. Birte Todt)

2008–2015

Freie Mitarbeit bei Girnghuber Wolfrum Architekten, München

2011–2019

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege der Technischen Universität München

seit 2014

Mitglied der Bayerischen Architektenkammer

Sep 2014 – März 2015

Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts

Sep/Okt 2016

Auslandsaufenthalt an der Università degli Studi di Napoli "L'Orientale", Neapel/Italien (Erasmus+ Dozentenmobilität)

WS 2016/17

Lehrauftrag am Institut für Klassische Archäologie der LMU München

WS 2018/19

Lehrauftrag am Institut für Klassische Archäologie der FAU Erlangen-Nürnberg

seit April 2019

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im ERC Grant DECOR an der CAU Kiel

Sommer 2019

Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Universität München. Thema: „Die römische Kaiservilla Pausilypon – Gesamtanlage und Bauten des oberen Plateaus“.

Schriften

Monographien und Gemeinschaftswerke

  • T. Busen – M. Knechtel – C. Knobling – E. Nagel – M. Schuller – B. Todt, Bauaufnahme (Münster 2016)
  • T. Busen, Baugeschichte Bauforschung Denkmalpflege an der Technischen Universität München 1968-2018 (München 2018)

 

Aufsätze

  • T. Busen, L'odeon della Villa Imperiale del Pausilypon: nuove ricerche sulla progettazione architettonica in epoca romana, in: G. Camodeca – M. Giglio (Hrsg.), Puteoli. Studi di storia ed archeologia dei Campi Flegrei (Neapel 2016), 211–231
  • T. Busen, Hölzerne Bühnenbauten am Theater der Villa Pausilypon bei Neapel, in: Koldewey-Gesellschaft, Bericht über die 49. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung vom 4. bis 8. Mai 2016 in Innsbruck (Stuttgart 2017), 140–147
  • T. Busen – A. Grüner, The Grotta di Matermania on Capri. Construction, Space and Atmosphere of an Imperial Pavilion, Archäologischer Anzeiger 2018/1, 183–210
  • T. Busen – M. Knechtel – E. Nagel, Architectural teaching activities in restoration science degree programmes at the Technical University of Munich (im Druck)
  • T. Busen, Des Kaisers neue Räume – Umbauten am Odeion der Villa Pausilypon, Diskussionen zur Archäologischen Bauforschung 13 (im Druck)

 

Sonstiges

  • T. Busen – Th. Schröder (Hrsg.), meet & greet. Orte der Interaktion in der antiken Stadt. Ergebnisse des interdisziplinären Seminars Architektur + Archäologie (München 2017)

Forschungsprojekte:


Die Insula del Citarista in Pompeji – Bauaufnahme und Bauforschung

Casa del Citarista (Busen)Die Casa del Citarista ist vor allem für ihre Wandmalereien und die namensgebende Bronzestatue des Apollo Citarista bekannt. Die bauliche Entwicklung der Insula I 4, die zu großen Teilen von der Casa del Citarista eingenommen wird, ist hingegen nur in groben Zügen bekannt und die Bausubstanz bisher nicht genau untersucht worden.

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Die römische Kaiservilla Pausilypon – Gesamtanlage und Bauten des oberen Plateaus

Bildnisbüsten des Kaiserhauses (Kleineberg)Die antik-römische Villenanlage Pausilypon liegt am nord-westlichen Rand des Golfs von Neapel, an der Spitze des nach ihr benannten Hügelzuges Posillipo. Sie steht typologisch in einer Reihe mit anderen Anlagen rund um den Golf, auf den Inseln (allen voran Capri) und der Küste Kampaniens und Latiums. Durch literarische Belege sowie archäologische Funde kann sie allerdings eindeutig als Besitz römischer Kaiser identifiziert werden, begonnen bei Augustus bis mindestens zu Kaiser Hadrian.

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