Forschungsprojekte:


Der Innenraum hellenistischer Tempel - Ein Ort rituellen und sozialen Handelns

Tempel der DespoinaDie Habilitationsschrift untersucht den Innenraum griechischer, speziell hellenistischer Tempel als Ort rituellen und sozialen Handelns.Seit Beginn der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der griechischen materiellen Kultur stehen griechische Tempelbauten wegen ihrer Größe und Qualität im besonderen Fokus der Forschung. Dennoch wurde ihnen bis weit in die 2000er Jahre hinein eine Bedeutung im griechischen Ritual vielfach kategorisch abgesprochen.

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SPQR - Zur Rolle des Genius Populi Romani und des Genius Senatus in der römischen Staatskunst

Genius Populi RomaniGenius Populi Romani und Genius Senatus – die Verkörperungen des römischen Volkes und des römischen Senates - sind vor allem in der Staatskunst der Kaiserzeit häufig belegt. Der Volksgenius gilt darüber hinaus gemeinhin als einer der ältesten Genien überhaupt und seine bildliche Fassung wird bereits für die republikanische Zeit postuliert.

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Die sog. Kore von Kallipolis – Zur Reparatur griechischer Kultbilder (Kobusch)

Genius Populi RomaniIn den 70er Jahren wurde bei Notgrabungen in Kallipolis eines der wenigen originalen frühhellenistischen Kultbilder in Sturzlage vor seiner Basis gefunden. Die fast vollständig erhaltene Figur weist Spuren antiker Reparatur auf. Ihre detaillierte Betrachtung kann daher als Ausgangspunkt einer Untersuchung über den antiken Umgang mit beschädigten Kultbildern dienen.

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Grabungsprojekt Frangissa (Zypern), zus. mit Dr. M. Recke (Universität Frankfurt) (Kobusch)

Genius Populi Romani 1885 legte M. Ohnefalsch-Richter einen Teil eines Apollon-Heiligtums im Tal von Frangissa frei. Ergebnis der Ausgrabung war eine reiche Skulpturenausstattung von archaischer bis hellenistische Zeit, die in verschiedene Museen gelangte. Nach erfolgter Freilegung wurden die baulichen Reste inklusive der Statuenbasen wieder zugeschüttet und der genaue Standort des Heiligtums geriet in Vergessenheit. Durch Archivstudien ist es M. Recke gelungen, den Standort des Heiligtums auf ein Tal bei Pera Oreinis einzuschränken.

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