Dr. Manuel Flecker

Akad. Rat, Kustos Antikensammlung

JMS5 - Raum 14 sowie DW1
Telefon: +49 431 880 2052 oder 5758 (Antikensammlung)
Telefax: +49 431 880 7309
flecker@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Dr. Manuel Flecker

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit

1998-2004

Studium der Klassischen Archäologie, Provinzialrömischen Archäologie und der Alten Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Augsburg der Università degli Studi di Napoli Federico II in Neapel/Italien.

SS 2004

 Magister Artium im Fach Provinzialrömische Archäologie über die „Werkstatt des Navigius in der Africa Proconsularis“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München

2004-2009

Promotionstudium an der Universität Augsburg im Fach Klassische Archäologie (Römische Gladiatorenreliefs der späten Republik und der Kaiserzeit aus Mittel- und Süditalien).

SS2006-WS2007/2008

Kollegiat des Graduiertenkollegs „Formen von Prestige in Kulturen des Altertums“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

WS 2008/2009

Promotion im Fach Klassische Archäologie/Universität Augsburg

2009/2010

Reisestipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts

2010-2012

Vertretung der Wiss. Assistenz am Archäologischen Institut der Christian Albrechts-Universität Kiel

2012-2017 Akademischer Rat am Institut für Klassische Archäologie der Eberhard Karls Universität Tübingen
2017 Visiting Fellow/Clare Hall College/University of Cambridge

seit 01.11.2017

Custos an der Antikensammlung ∙ Kunsthalle zu Kiel und Akad. Rat am Institut für Klassische Altertumskunde, Bereich Klassische Archäologie der CAU Kiel

Bibliographie

Monographien und Herausgeberschaften

  • Römische Gladiatorenbilder. Studien zu den Gladiatorenreliefs der späten Republik und der Kaiserzeit aus Italien, Studien zur antiken Stadt 15 (Wiesbaden 2015)

  • mit P. Baas (Hrsg.), Fragmentierte Bilder. Die Campanareliefs der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Katalog Ausstellung Tübingen, Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT 13 (Tübingen 2016).

  • Neue Bilderwelten. Zu Ikonographie und Hermeneutik Italischer Sigillata. Kolloquium vom 16.-18. April 2015 in Tübingen, TAF 23 (Rahden/Westf. 2017).

  • mit J. Lipps – S. Krmnicek – R. Posamentir – Th. Schäfer (Hrsg.), Augustus ist tot – lang lebe der Kaiser! Tagung Institut für Klassische Archäologie Tübingen, TAF 24 (Rahden/Westf. 2017).

Aufsätze

  • EX OFICINA NAVIGI – Die Werkstatt des Navigius in Henchir es Srira (Zentraltunesien), KölnJb 38, 2005, 107-244.

  • Kampf um Authentizität. Eduard Gerhard, Tommaso Cades und die Impronte Gemmarie dell’Instituto, in: D. Graepler – V. Kockel [Hrsg.], Daktyliotheken − Götter und Caesaren aus der Schublade. Antike Gemmen in Abdrucksammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts (München 2006) 95-101.

  • mit V. Kockel, Pompeji – Forum. Vorbericht über die Ausgrabungen der Universität Augsburg 2007/2008, RM 114, 2008, 271-303.

  • Lemma Gladiatur (Archäologie), in: Handwörterbuch der antiken Sklaverei (HAS), CD-ROM-Lieferung I-IV (Stuttgart 2012).

  • Die Kapitolinische Wölfin - doch ein täuschend echt antikes Monument? in: K. B. Zimmer (Hrsg.), Täuschend echt. Katalog Ausstellung Tübingen (Tübingen 2013) 81-91.

  • „So sollst Du erfahren, wo ich das Gastmahl bereite sowie verschiedene Spiele und ein prächtiges Trinkgelage“. Zur Trinkkultur in augusteischen Militärlagern im römischen Germanien, in: J.-A. Dickmann – A. Heinemann, Von Bechern und Zechern. Antike Trinkkultur in Hellenismus und früher Kaiserzeit, Kat. Ausstellung Freiburg (Freiburg 2015) 100-114.

  • Mit J. Lipps u. M. Broisch, Geophysikalische Untersuchungen im sog. Comitium am Forum von Pompeji, Kölner und Bonner Archaeologica 5, 2015, 153-165.

  • mit P. Baas, Fragmentierte Bilder – Einleitung, in: P. Baas – M. Flecker (Hrsg.), Fragmentierte Bilder. Die Campanareliefs der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Katalog Ausstellung Tübingen, Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT 13 (Tübingen 2016) 15-17.

  • Ausstattungsluxus und Bilderboom. Der historische Kontext der Campana-Reliefs, in: P. Baas – M. Flecker (Hrsg.), Fragmentierte Bilder. Die Campanareliefs der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Katalog Ausstellung Tübingen, Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT 13 (Tübingen 2016) 27-29.

  • Mythen, Monster, Lebenswelten. Zur Bilderwelt auf Campana-Reliefs, in: P. Baas – M. Flecker (Hrsg.), Fragmentierte Bilder. Die Campanareliefs der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie, Katalog Ausstellung Tübingen, Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT 13 (Tübingen 2016) 35-39.

  • Ahnenbild und Totenmaske. Die imagines maiorum und die Erforschung des römischen Porträts, AW 2/2017, 72-78.

  • Bedeutsame Banalität(en). Aspekte des römischen Porträts zwischen dem Ausgang der Republik und der Kaiserzeit, in: C. Nowak-Lipps – L. Winkler-Horaček (Hrsg.), “Realismus? Die Suche nach der Wirklichkeit in der griechischen Kunst”. Kat. Ausstellung Berlin (im Druck).

Rezensionen

  • Rez. zu: J. Ortalli – M. Heinzelmann [Hrsg.], Abitare in città. La Cisalpina tra impero e medioevo. Leben in der Stadt. Oberitalien zwischen römischer Kaiserzeit und Mittelalter (Wiesbaden 2003) in: Sehepunkte 5 (2005), Nr. 11 [15.11.2005], <http://www.sehepunkte.de/2005/11/7493.html>.
  • Rez. zu E.-M. Lackner, Republikanische Fora (München 2008), Klio 95, 2013, 548-551.
  • Rez. zu M. Beard, Pompeji. Das Leben in einer römischen Stadt (Stuttgart 2011) in: H-Soz-u-Kult 29.05.2012, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2012-2-141>.
  • Rez. zu A. W. Mees, Die Verbreitung von Terra Sigillata aus den Manufakturen von Arezzo, Pisa, Lyon und La Graufesenque (Mainz 2012), Göttinger Forum für Altertumswissenschaften 16, 2013, 1087-1095, <http://gfa.gbv.de/dr,gfa,016,2013,r,14.pdf>.

 

Forschungsprojekte:


Arretinische Sigillata und der Wandel von Bildlichkeit zwischen später Republik und früher Kaiserzeit

Titel BildIm Zentrum der Arbeit steht die Frage nach Bildlichkeit, also dem gezielten Einsatz von Bildern mit ganz unterschiedlicher narrativer Dichte. Bildlichkeit umfasst dabei das gesamte Spektrum vom semantisch einfach aufgeladenen Ornament bis hin zur komplexen Bilderzählung.

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Neue Forschungen am Forum von Pompeji: das sog. Comitium (in Kooperation mit Prof. Dr. J. Lipps/Eberhard Karls Universität Tübingen)

Titel BildDas Forum von Pompeji ist seit etwa 200 Jahren zentraler Gegenstand klassisch-archäologischer Forschungen. Die Fülle und der gute Erhaltungszustand der Denkmäler sowie die Kenntnis zahlreicher historischer Zusammenhänge machen den Platz für die Archäologie besonders attraktiv. Die lange und disparate Forschungsgeschichte mit ihren vielen unpublizierten Grabungen sorgt aber auch dafür, dass grundsätzliche Fragen zur Geschichte der Platzanlage und damit verbunden zur Stadtgeschichte bis heute nicht abschließend geklärt sind.

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Das indexikalische Porträt in der Antike. Untersuchung zu Rolle und Bedeutung von Gesichtsabdrücken für das antike Bildnis

Titel BildLiterarische Quellen belegen die Verwendung von Gesichtsabdrücken für die Konzipierung antiker Porträts. Die Frage nach dem Einfluss von Abdrücken lebender und toter Personen auf das antike Bildnis wurde jedoch bisher nur im Zusammenhang mit den berühmten imagines maiorum, also den Ahnenmasken der römischen Aristokratie thematisiert.

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