Die Grabbauten römischer Zeit auf der Iberischen Halbinsel (Kobusch) Projekt abgeschlossen

Tumba de Servilia, Carmona (Prov. Sevilla), Blick von Westen
Tumba de Servilia, Carmona (Prov. Sevilla), Blick von Westen


Ziel des Projektes ist es, die kulturellen Einflüsse, die auf die Ausbildung sepulkraler Architekturschemata in Hispanien zwischen der spätrepublikanischen Zeit und dem 3. Jh. n. Chr. einwirkten, aufzuzeigen und auszuwerten. Als Grundlage dient eine umfassende Sammlung aller (publizierter) architektonisch gestalteter Grabanlagen im Untersuchungsgebiet, die einen Befund in situ aufweisen. Hier weiterlesen

Durch einen typologischen Ordnung der Bauten innerhalb des Untersuchungsgebietes sowie ihr Vergleich mit Beispielen aus den benachbarten Provinzen können Abhängigkeiten, Eigenentwicklungen und Traditionen aufgezeigt werden. Durch eine Kontextualisierung der Bauten und die Analyse ihres Kommunikationskonzeptes innerhalb einer Nekropole kann die Bedeutung dieser unterschiedlichen formalen Einflüsse und Entwicklungen in den jeweiligen Repräsentationsabsichten begutachtet werden.

Auf diese Weise versucht die Arbeit einen Beitrag zur Erforschung des Umgangs mit unterschiedlichem Formengut in der architektonischen Grabrepräsentation zu leisten. Die Arbeit wurde im November 2014 in der Reihe "Tübinger Archäologische Forschungen" publiziert.