PD Dr. Philipp Kobusch (Lehrstuhlassistent)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Studienfachberater, Lehrstuhlassistent

Johanna-Mestorf Straße 5, R.13
Telefon: +49 431-880-2050
Telefax: +49 431-880-7309
kobusch@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Dr. phil. habil. Philipp Kobusch

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit

2000

Abitur am Gymnasium am Ostring in Bochum, anschließend Zivildienst

2001 - 2006

Magisterstudium der Klassischen Archäologie / Mittleren und Neueren Geschichte an der JLU-Gießen

2004/2008

Teilnahme an dem Grabungsprojekt Perge, unter der Leitung von W. Martini

2008 - 2010

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

2011

Promotion an der JLU-Gießen. Thema: „Die römischen Grabbauten auf der Iberischen Halbinsel – Zur kulturellen Beeinflussung der Sepulkralarchitektur“

2011/2012

Mitarbeit am Grabungsprojekt in Hala Sultan Tekke (Zypern) unter der Leitung von K. Nys (Brüssel)

2011 - 2012

Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts

seit Okt. 2012

Wiss. Mitarbeiter im Institut für Klassische Altertumskunde, Bereich Klassische Archäologie der CAU Kiel

April 2018-März 2019 DFG-Forschungsstipendium an der Univerity of Cambridge, Faculty of Classics auf Einladung von Prof. Dr. R. Osborne
Oktober 2019-März 2020 Lehrstuhlvertretung (60 %) am Fachbereich Klassische Archäologie der CAU Kiel (Vertretung Prof. Dr. A. Haug)
Januar 2020 Habilitation an der CU Kiel in Klassischer Archäologie. Titel der Habilitationsschrift: Der Innenraum hellenistischer Tempel – Ein Ort rituellen und sozialen Handelns

 

Bibliographie

 

Monographien

 

  • P. Kobusch, Die Grabbauten im römischen Hispanien. Zur kulturellen Prägung der Sepulkralarchitektur (Rahden/Westf. 2014)
  • Der Innenraum hellenistischer Tempel – Ein Ort rituellen und sozialen Handelns (Habilitationsschrift, in Druckvorbereitung)

 

 

Artikel

 

  • P. Kobusch, The Usage of the Pronaos of Greek Temples, in: A. Haug – A. Müller (eds.), Hellenistic Architecture and Human Action – A Case of Reciprocal Influence. International Conference, Kiel, 30 Oct – 2 Nov 2018 (Leiden 2020) 81–99
  • P. Kobusch, Fountains and Basins in Greek Sanctuaries – On the Relationship Between Ritual Performance and Architecture, in: N. Chiarenza – A. Haug – U. Müller (Hrsg.), The Power of Urban Water. Studies in Premodern Urbanism (Berlin 2020) 69–84
  • P. Kobusch, Soziale Repräsentationsstrategien in den Nekropolen von Córdoba und Carmona, in: Th. G. Schattner – D. Vieweger – D. Wigg-Wolf (Hrsg.), Kontinuität und Diskontinuität, Prozesse der Romanisierung. Fallstudien zwischen Iberischer Halbinsel und Vorderem Orient. Ergebnisse der gemeinsamen Treffen der Arbeitsgruppen »Kontinuität und Diskontinuität: Lokale Traditionen und römische Herrschaft im Wandel« und »Geld eint, Geld trennt« (2013-2017), Menschen – Kulturen – Traditionen. Studien aus den Forschungsclustern des Deutschen Archäologischen Instituts 15 (Rahden/Westf. 2019) 29–46
  • P. Kobusch, Ritual und Architektur in der Nekropole von Carmona, in: S. Panzram (Hrsg.), Oppidum – civitas – urbs. Städteforschung auf der Iberischen Halbinsel zwischen Rom und al-Andalus, Geschichte und Kultur der Iberischen Welt 13 (Münster 2017) 263285
  • P. Kobusch, Eine byzantinische Felskapelle auf der Akropolis von Perge, THETIS 23, 2016-2018, 47–54
  • P. Kobusch, Römische Grabbauten im Eingangsbereich hispanischer Städte, in: D. Vaquerizo (Hrsg.), Las áreas suburbanas en la ciudad histórica. Topografía, usos, función (Córdoba 2010) 117–134

 

 

Ausstellungskataloge

 

  • M. Recke – P. Kobusch, Bare Kunst. Meisterwerke im Miniaturformat. Griechische und römische Münzen der Gießener Antikensammlung (Gießen 2011)
  • P. Kobusch, Texte, in: M. Recke (Hrsg.), Wahre Helden? Daumier und die Antike (Norderstedt 2007) 58–59; 70–85

 

Rezensionen

  • P. Kobusch, Rez. zu: N. Dimakis, Sozial Identity and Status in the Classical and Hellenistic Northern Peloponnese. The Evidence from Burials (Oxford 2016), BJb 217, 2017, 491–493

 

Im Druck

  • A.Haug - P. Kobusch, Visual Communication in the Streets of Pompeii, in: D. Filippi (Hrsg.), Roman Urbanism, Series, hrsg. von R. Laurence (zum Druck angenommen März 2017)

 

 

Forschungsprojekte:


Der Innenraum hellenistischer Tempel - Ein Ort rituellen und sozialen Handelns

Tempel der DespoinaDie Habilitationsschrift untersucht den Innenraum griechischer, speziell hellenistischer Tempel als Ort rituellen und sozialen Handelns.Seit Beginn der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der griechischen materiellen Kultur stehen griechische Tempelbauten wegen ihrer Größe und Qualität im besonderen Fokus der Forschung. Dennoch wurde ihnen bis weit in die 2000er Jahre hinein eine Bedeutung im griechischen Ritual vielfach kategorisch abgesprochen.

hier weiterlesen

 


SPQR - Zur Rolle des Genius Populi Romani und des Genius Senatus in der römischen Staatskunst

Genius Populi RomaniGenius Populi Romani und Genius Senatus – die Verkörperungen des römischen Volkes und des römischen Senates - sind vor allem in der Staatskunst der Kaiserzeit häufig belegt. Der Volksgenius gilt darüber hinaus gemeinhin als einer der ältesten Genien überhaupt und seine bildliche Fassung wird bereits für die republikanische Zeit postuliert.

hier weiterlesen

 


Die sog. Kore von Kallipolis – Zur Reparatur griechischer Kultbilder (Kobusch)

Genius Populi RomaniIn den 70er Jahren wurde bei Notgrabungen in Kallipolis eines der wenigen originalen frühhellenistischen Kultbilder in Sturzlage vor seiner Basis gefunden. Die fast vollständig erhaltene Figur weist Spuren antiker Reparatur auf. Ihre detaillierte Betrachtung kann daher als Ausgangspunkt einer Untersuchung über den antiken Umgang mit beschädigten Kultbildern dienen.

hier weiterlesen

 


Grabungsprojekt Frangissa (Zypern), zus. mit Dr. M. Recke (Universität Frankfurt) (Kobusch)

Genius Populi Romani1885 legte M. Ohnefalsch-Richter einen Teil eines Heiligtums im Tal von Frangissa frei. Ergebnis der Ausgrabung war eine reiche Skulpturenausstattung, die in verschiedene Museen gelangte. Nach erfolgter Freilegung wurden die baulichen Reste inklusive der Statuenbasen wieder zugeschüttet. Es ist M. Recke gelungen, dieses Heiligtum zu lokalisieren. Ziel des gemeinsamen Projektes ist nun die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Altgrabung.

hier weiterlesen