Prof. Dr. Annette Haug

Inhaberin der Professur, Leitung der Antikensammlung, Studienfachberaterin

Johanna-Mestorf-Str. 5, R.15
Telefon: +49 431 880-2051
Telefax: +49 431 880-7309
ahaug@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Prof. Dr. Annette Haug

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit
1996

Abitur

1996-1998 Studium der Klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
1998-1999 Studium an der Université Paris IV und der Université Paris I
1999-2000 Fortsetzung des Studiums in Heidelberg
07/2000 King’s College Cambridge; Forschungsaufenthalt
2000-2003 Deutsch-französische Promotion an den Universitäten Heidelberg und Paris-Sorbonne
2003-2004 Post-doc-Stipendium der Gerda-Henkel-Stiftung am Deutschen Archäologischen Institut Rom im Rahmen des Forschungsprojekts „Bildwelt – Lebenswelt im antiken Rom und im Römischen Reich“
2004-2005 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts
2005-2007 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Klassische Archäologie Leipzig
2007-2008 Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, University of Oxford, Lincoln College
2008-2010 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Klassische Archäologie Leipzig
16.06.2009 Habilitation an der Universität Leipzig
SS 2010 Lehrstuhlvertretung mit Übernahme der Geschäftsführung am Institut für Klassische Archäologie Leipzig
zum 01.10.2010 Umhabilitation an die LMU München 
2010-2012
Heisenberg-Stipendium der DFG, angesiedelt am Institut für Klassische Archäologie der LMU München
seit 01.10.2012 W3-Professur für Klassische Archäologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
10/2016-09/2021 Forschungsprofessur an der CAU Kiel zur Realisierung des Projektes DECOR (ERC Consolidator Grant)

 

 

Akademische Funktionen

Zeitraum Funktion
  Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung:
seit 2012 Vorstandsmitglied der Freunde der Antike e.V.
2012-2014

Mitglied im Studienausschuss der Philosophischen Fakultät
Mitglied des Fakultätskonventes der Philosophischen Fakultät

2014-2016 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Instituts für Klassische Altertumskunde
  Leitungsfunktionen in Verbundprojekten:
seit 2014 Vorstandsmitglied der Johanna-Mestorf-Akademie
Vorstandsmitglied der Graduiertenschule Human Development in Landscapes
seit 2015 Stellvertretende Sprecherin der Graduiertenschule Human Development in Landscapes
2016-2017 Vorstandsmitglied im SFB TransformationsDimensionen
seit 2016 Stellvertretende Sprecherin des Exzellenzclusterantrags ROOTS
seit 2016 PI im SFB TransformationsDimensionen in den Projekten A1, E1, E3
  Mitgliedschaften in außeruniversitären Gremien:
seit 2017 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Hamburg
  Gutachtertätigkeit:
seit 2015 Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes
seit 2016 Mitglied der Jury für den Holsteiner Studienpreis

Schriften

Monographien

  • A. Haug, Die Stadt als Lebensraum. Eine kulturhistorische Analyse zum spätantiken Stadtleben in Norditalien. Internationale Archäologie 85 (Rahden 2003).
  • A. Haug, Die Entdeckung des Körpers. Körper- und Rollenbilder im Athen des 8. und 7. Jh. v. Chr.  (Berlin - New York 2012).
  • A. Haug – D. Steuernagel, Das Haus XV B in Megara Hyblaia. Studien zur antiken Stadt 14 (Wiesbaden 2014).
  • A. Haug, Bild und Ornament im frühen Athen (Regensburg 2015).
     

Herausgeberschaft

  • H.-U. Cain – A. Haug – Y. Asisi (Hrsg.), Das antike Rom und sein Bild. Kolloquium Leipzig, 4.-7. Juli 2009 (Berlin 2011).
  • A. Haug - D. Steuernagel (Hrsg.), Hellenistische Häuser und ihre Funktionen. Internationale Tagung Kiel, 4. bis 6. April 2013 (Bonn 2014).
  • A. Haug (Hrsg.), 175 Jahre Kunstmuseum. Mit einem Verzeichnis der Abgüsse und Nachbildungen in der Antikensammlung, Kunsthalle zu Kiel (Kiel 2015).
  • A. Haug - P.-A. Kreuz (Hrsg.), Stadterfahrung als Sinneserfahrung in der Römischen Kaiserzeit (Turnhout 2016).
     

Artikel

  • A. Haug, Constituting the past, forming the present. The role of material culture in the Augustan period, Journal of the History of Collections 13.2, 2001, 111-123. 
  • A. Haug, Spätantike Stadtbilder – ein Diskurs zwischen Topik und Spezifik, in: F. Hölscher – T. Hölscher (Hrsg.), Römische Bilderwelten. Von der Wirklichkeit zum Bild und zurück. Kolloquium Rom, März 2004 (Heidelberg 2007) 217-249. 
  • A. Haug, Faszination der Geometrie. Sizilische Stadtgründungen als systematische Planentwürfe?, Hephaistos 25, 2007, 45-67. 
  • A. Haug, Grundlagen der Chronologie attisch schwarz- und rotfiguriger Gefäße, in: Aurea Aetas. Die Blütezeit des Leipziger Antikenmuseums zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Ausstellungskatalog Leipzig 2009 (Leipzig 2009) 50-57. 
  • A. Haug, Fragmente eines geometrischen Grabkraters des Hirschfeldmalers, Festgabe anläßlich der Winckelmannsfeier (Leipzig 2009).
  • A. Haug, Die attische Bilderwelt des 8. und 7. Jh. zwischen sozialer Konkretheit und freier Imagination, in: C. Juwig – C. Kost (Hrsg.), Bilder in der Archäologie - eine Archäologie der Bilder? Internationales Kolloquium Hamburg, 17.-19. April 2008 (Münster 2010) 155-172
  • A. Haug, Stadträume im Wandel. Urbane Zentren in Norditalien, in: N. Burkhardt – R. H. Stichel, Die antike Stadt im Umbruch. Kolloquium Darmstadt, 19.-16. Mai 2006 (Wiesbaden 2010) 71-83.
  • A. Haug, Die Stadt als Repräsentationsraum. Rom und Mailand im 4. Jh., in: T. Fuhrer (Hrsg.), Rom und Mailand in der Spätantike. Repräsentationen städtischer Räume in Literatur, Architektur und Kunst, Kolloquium Berlin, 7.-9. Mai 2009 (Berlin 2011) 111-136. 
  • A. Haug, Das spätantike Rombild zwischen Visualisierung und Imagination, in: H.-U. Cain – A. Haug – Y. Asisi (Hrsg.), Das antike Rom und sein Bild. Kolloquium Leipzig, 4.-7. Juli 2009 (Berlin 2011) 69-91.
  • H. Tréziny – D. Steuernagel – A. Haug, Activités archéologiques de L'Ecole française de Rome. Chronique. Année 2010. Mégara Hyblaea (Sicile), MEFRA 123, 2011, 325-328.
  • A. Haug, Handwerkerszenen auf athenischen Vasen des 6. und 5. Jh. v. Chr.: Berufliches Selbstbewußtsein und sozialer Status, JdI 123, 2011, 1-31.
  • A. Haug, Das Ornamentale und die Produktion von Atmosphäre. Das Beispiel der Domus Aurea, in: J. Lipps – D. Maschek (Hrsg.), Antike Bauornamentik. Grenzen und Möglichkeiten ihrer Erforschung (Wiesbaden 2014) 219-239.
  • A. Haug, Kleidung und Nacktheit im frühen Athen. Körper- und Rollenentwürfe auf Keramik, AW 2014, 10-14.
  • A. Haug, Das Auge und der Blick. Zum Auftreten von Zuschauern in der griechischen Bilderwelt, in: B. Fricke - U. Krass (Hrsg.), The Public in the Picture. Involving the Beholder in Antique, Islamic, Byzantine and Western Medieval and Renaissance Art (Zürich 2015) 23-56.
  • A. Haug, Ornament und kultureller Sinn. Das Beispiel frühgriechischer Gefäße aus Athen, in: A. Tietenberg (Hrsg.), Muster im Transfer. Ein Modell transkultureller Verflechtung? (Wien 2015) 53-70.
  • A. Haug, Das Ende der Bilder im Horizont antiker Interessenlagen, Wahrnehmungsbedingungen und Handlungszusammenhänge. Eine Skizze für den griechischen Kontext, in: A. Bihrer - A. Franke-Schwenk - T. Stein (Hrsg.), Endlichkeit. Zur Vergänglichkeit und Begrenztheit von Mensch, Natur und Gesellschaft (Bielefeld 2016)  245-274.
  • A.Haug - P.-A. Kreuz, Einführung: Sinne der Stadt, in: A.Haug - P.-A. Kreuz (Hrsg.),Stadterfahrung als Sinneserfahrung in der römischen Kaiserzeit (Turnhout 2016) 1-6.
  • A.Haug - P.-A. Kreuz, Sensory Perception of Ancient Cities, in: A.Haug - P.-A. Kreuz (Hrsg.),Stadterfahrung als Sinneserfahrung in der römischen Kaiserzeit (Turnhout 2016) 73-110.
  • A.Haug - P. A. Kreuz, Perspectives of Research into Sensory Perception of the City, in: A.Haug - P.-A. Kreuz (Hrsg.),Stadterfahrung als Sinneserfahrung in der römischen Kaiserzeit (Turnhout 2016) 295-300.
  • A. Haug - M. Flecker, Terra Sigillata. Fragen und Perspektiven, in: M. Flecker (Hrsg.), Neue Bilderwelten. Zu Ikonographie und Hermeneutik Italischer Sigillata. Kolloquium vom 16. – 18. April 2015 in Tübingen (Rahden/Westf. 2017) 273-286
  • A. Haug - P. Kreuz, Urban Sensory Archaeology, in: A. Lichtenberger - R. Raja (Hrsg.), The Diversity of Classical Archaeology (Turnhout 2017) 341-353
     

 

Rezension

  • A. Haug, BJb 206, 2006, Rez. zu H. Bumke, Statuarische Gruppen der frühen griechischen Kunst, JdI Ergzh. 32, Berlin – New York 2004, 308-310.

Forschungsprojekte:


Decorative Principles in Late Republican and Early Imperial Italy

Fresco im Domus Aurea in RomPrinciple Investigator of the EU Consolidator Grant "Decorative Principles in Late Republican and Early Imperial Italy"; for further information see: ERC Grant DECOR.

 

 

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Bilingue Effekte auf attischen Vasen

Bilingue VaseIm Rahmen des Projekts geht es darum, bilingue Effekte auf attischen Vasen von der geometrischen Zeit bis in das 4. Jh. v. Chr. zu verfolgen. Anders als bisher kommen folglich nicht nur die im engeren Sinn als Bilinguen beschriebenen Gefäße der Zeit nach 530 v. Chr. in den Blick. Vielmehr wird das Spiel mit Figur und Grund als ein zentrales Gestaltprinzip attischer Vasenmalerei diskutiert.

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Das Haus XV B (Maison 49,19) von Megara Hyblaia – Projekt abgeschlossen

Haus 49,19 in Megara HyblaiaDas Haus XV B (auch bekannt als Maison 49,19) in Megara Hyblaia gehört zu den größten Wohnkomplexen des hellenistischen Siziliens. Verteilt um zwei Höfe beherbergt das Haus aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. eine ganze Reihe großzügig geschnittener Haupträume, zugleich jedoch Bereiche mit Installationen für produktive Tätigkeiten.

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Das frühgriechische Ornament

Prothesis-Darstellung auf der Dipylon-Amphora: CC BY, Fotograf: inyuchoDas Ornament hat Konjunktur. Nach einem Jahrhundert der Verweigerung tritt es in der gestalterischen Praxis, insbesondere aber in der wissenschaftlichen Reflexion erneut auf den Plan. Für die Bestimmung des Ornamentalen bieten sich dabei in besonderer Weise visuelle Kulturen an, in denen wie im frühen Athen (10.–7. Jh. v. Chr.) dem Ornamentalen eine zentrale Rolle zukommt.

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A1 Theories of Transformation in Prehistoric and Archaic Societies

TransformationThe key task of theory project A1 lies in a theoretical conceptualization of the complex archaeological and palaeo-environmental factors influencing transformation processes of prehistoric and archaic societies. Environmental, cultural and social theories will be used to develop middle range theories together with the other projects and disciplines of the CRC.

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E1 Transformations in Early Greek Societies and Landscapes

Blick über Aigeira und den Korinthischen GolfThe project aims to reconstruct environmental changes and their influence on the cultural development in the region around the Gulf of Corinth during the Bronze Age/Iron Age transition (12th to 8th century BCE) based on a complementary study of sedimentary and archaeological archives.

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E3 Architecture and Landscape between the 6th and 2nd Century BC in the Eastern Mediterranean

Altarbasis PergamonThe project investigates the transformation of the interrelation between built architecture and landscape between the Archaic and the Hellenistic period (ca. 6th to 2nd century BCE) in the Eastern Mediterranean. The focus is on architectural interventions and their consequences for the shaping of the landscape and, vice versa, the influence of landscape on the specific forms of architecture.

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