Dr. Torsten Bendschus (Lehrstuhlassistent)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Studienfachberater (Vertretung Assistenz)

Johanna-Mestorf-Str. 5, R.13
Telefon: +49 431 880-2050
Telefax: +49 431 880-7309
bendschus@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Dr. Torsten Bendschus

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit

2005

Abitur am Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten, anschließend Zivildienst

2006–2012

B.A.- und M.A.-Studium der Klassischen Archäologie / Alten Geschichte an der Universität Rostock

2008–2011

Teilnahme am Grabungsprojekt Frühkeltischer Fürstensitz auf dem Mont Lassois, unter der Leitung von B. Chaume, W. Reinhardt und N. Nieszery

2012

Teilnahme am Grabungsprojekt Heiligtum der Artemis Limnatis von Messene, unter der Leitung von D. Wannagat und J. Linnemann

2012–2014

Mitarbeit am Forschungsprojekt „Bilder und Vorstellungen römischer Hafenanlagen“ (DFG-SPP 1630)

2016

Promotion an der Universität Rostock. Thema: „Münzen als Medium der Herrschaftskommunikation von Kleinkönigen im hellenistischen Osten“

2016–2017

Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts

seit 01.10.2017

wiss. Mitarbeiter im Institut für Klassische Altertumskunde, Bereich Klassische Archäologie der CAU Kiel

Schriften

Monographie

  • T. Bendschus, Münzen als Medium der Herrschaftskommunikation von Kleinkönigen im hellenistischen Osten. Die Königreiche von Kappadokien, Pontos, dem Regnum Bosporanum, Armenien und Kommagene im Hellenismus und in der frühen Kaiserzeit, EUROS 5 (in Druckvorbereitung).

 

Katalog

 

Artikel

  • T. Bendschus, Zwischen römischem Kaiserhaus und den Monumenten der Vorfahren. Die Konstruktion tatsächlicher Kontinuität im Münzbild des Antiochos IV. von Kommagene, in: L. Picht – K. Schmidt – G. Schmitz – L. Wiggering (Hrsg.), The Limits of Change. Was ist der Wert der beständigen Dinge? (Berlin 2015) 83–102.
  • S. Feuser – T. Bendschus, Häfen auf Münzen der Römischen Kaiserzeit. Eine ikonographische Analyse, GN (Geldgeschichtliche Nachrichten) 281, 2015, 322–330.
  • T. Bendschus, Archäologie macht Schule. Zur Einbindung antiker Münzen in ein Rostocker Schulprojekt, NNB (Numismatisches Nachrichtenblatt) 8/2016, 312–314.
  • T. Bendschus, Tigranes V. und seine Münzen. Armenische Herrscherlegitimation des frühen 1. Jhs. n. Chr. im Spiegel der numismatischen Zeugnisse, NZ (Numismatische Zeitschrift) 2018. (im Druck)

 

Rezensionen und Sonstiges

  • T. Bendschus, Tagungsbericht zu Schnittstellen zwischen Land und Wasser. Bildliche Hafendarstellungen von der Römischen Kaiserzeit bis in die Frühe Neuzeit,06.12.2013 – 07.12.2013, Rostock, H-Soz-u-Kult 17.02.2014, URL: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5232 .
  • T. Bendschus, Rez. zu A. Lichtenberger – K. Martin – H.-H. Nieswandt – D. Salzmann (Hrsg.), Das Diadem der hellenistischen Herrscher. Übernahme, Transformation oder Neuschöpfung eines Herrschaftszeichens? (Bonn 2012), GN (Geldgeschichtliche Nachrichten) 273, 2014, 174–175.
  • T. Bendschus, Rez. zu A. Lichtenberger – K. Martin – H.-H. Nieswandt – D. Salzmann (Hrsg.), BildWert. Nominalspezifische Kommunikationsstrategien in der Münzprägung hellenistischer Herrscher (Bonn 2014), GN (Geldgeschichtliche Nachrichten) 283, 2016, 42–44.
  • T. Bendschus, Rez. zu W. Oenbrink, Die Sakralarchitektur der kommagenischen Hierothesia und Temene (Bonn 2017), Bryn Mawr Classical Review 2018. 08. 25 [25.08.2018], URL: http://bmcr.brynmawr.edu/2018/2018-08-25.html .
  • T. Bendschus – S. Feuser, Images and Imaginations of Roman Ports, in: L. Werther – H. Müller – M. Foucher (Hrsg.), European Harbour Data Repository, vol. 02 (Jena 2018). DOI: 10.22032/ dbt.35243 (pdf), 10.22032/dbt.35244 (csv), 10.22032/dbt.35245 (excel), URL: https://www.db-thueringen.de/receive/dbt_mods_00035243

Forschungs- und Lehrprojekte:


Münzen als Medium der Herrschaftskommunikation von Kleinkönigen im hellenistischen Osten

Titel BildDie Frage nach Formen und Möglichkeiten der Kommunikation von Herrschaft ist mitunter besonders dann relevant, wenn die tatsächliche Machtfülle der Akteure gering ist. Im Gebiet Kleinasiens und des hellenistischen Ostens traten im 3. und 2. Jh. v. Chr. viele solche formell zwar eigenständigen Königreiche in Erscheinung, die ihre Existenz jedoch gegenüber größeren Mächten behaupten mussten.

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Tintinnabula et alia. Objekte römischer Alltagsmagie

Bendschus, TintinnabulaAuf Grund ihrer oft expliziten, skurrilen, mitunter grotesken Darstellungen bilden römische sogenannte tintinnabula für Museumsbesucher faszinierende Blickfänge, doch zählen sie weiterhin zu den kaum erforschten Materialgruppen.

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NUMiD - Neue Wege für alte Münzen

NUMiDDie Kieler Antikensammlung verfügt über eine Sammlung von ca. 750 antiken Münzen, die teils bis zu Stiftungen durch König Christian VIII. (1786–1848) zurückverfolgt werden können. Im Rahmen des Forschungs- und Digitalisierungsverbundes „Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland“ (NUMiD) werden diese Bestände und ihre Sammlungsgeschichte grundlegend dokumentiert, analysiert und als moderner interaktiver Objektkatalog online zugänglich gemacht.

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