Anne Kleineberg

wissenschaftliche Mitarbeiterin ERC Grant DECOR

Johanna-Mestorf-Straße 5, Raum 5a
Telefon: +49 431 880 1069
kleineberg@klassarch.uni-kiel.de

Informationen über Anne Kleineberg

Lebenslauf

Jahr Tätigkeit

2005

Abitur am Espengrund-Gymnasium Potsdam

2005 - 2011

Magisterstudium der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, an der Università degli Studi Roma Tre, an der Ludwig-Maximilians-Universität München

2011 - 2012

Koordinatorin des nationalen Studierendenaustauschprojektes PONS für Freiburg

2012 - 2015

Promotionsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung

01/2016

Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Arbeit zu „Kaiserliche Bildnisbüsten römischer Zeit. Funktion – Kontext – medialer Charakter“

05/2016 - 06/2017

Post-Doc-Stipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung
Projektthema: „Die Bildnisbüsten der weiblichen Angehörigen des Kaiserhauses römischer Zeit“

seit 07/2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Teilprojekt WP4 im ERC Consolidator Grant DECOR an der CAU Kiel
Projektthema: „Decorative Prinzipien im sakralen Raum“

Bibliographie

  • A. Kleineberg, Die Rekonstruktion: Relief, Statuette oder Büste?, in: M. Kiderlen (Hrsg.), Der sogenannte Licinius. Ein spätrömischer Porträtkopf, Sonderausstellung Freiburg, Im Fokus 1 (München 2007) 12–15

Forschungsprojekte:


Die Bildnisbüsten der weiblichen Angehörigen des Kaiserhauses römischer Zeit

Bildnisbüsten des Kaiserhauses (Kleineberg)Die Bildnisse des römischen Kaisers und der Angehörigen des Kaiserhauses waren im römischen Reich in verschiedenen Medien omnipräsent. Die frei stehende Büste war dabei als zweithäufigste, rundplastische Darstellungsform ein zentraler Bestandteil der kaiserlichen Repräsentation, die im Gegensatz zur öffentlich aufgestellten Ehrenstatue die Ehrung der Angehörigen des Kaiserhauses in neuen Verwendungskontexten – in der Villa oder im Haus – ermöglichte.

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Italische Heiligtümer – Decorative Prinzipien im sakralen Raum

Bildnisbüsten des Kaiserhauses (Kleineberg)Das Teilprojekt nimmt anhand einer systematischen Analyse spätrepublikanisch-frühkaiserzeitlicher Tempel in Italien den gezielten decorativer Prinzipien zur Schaffung spezifischer Atmosphären und die mit ihnen verbundenen Raumqualitäten in den Blick. Für die Untersuchung der ästhetisch-semantischen Ebene der verschiedenen Decorelemente der Tempel als wesentlicher Komponente der Gestaltung des öffentlichen Raumes sind zum einen neben der bautypologischen Analyse auch die Verwendung bestimmter Materialien und die Gestaltung der Innenräume (Fußböden, Wände, statuarische Ausstattung etc.) zu berücksichtigen. Zum anderen ist der Decor römischer Heiligtümer konsequent in den Kontext ihrer sakralen wie profanen Funktionen einzubetten.

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