Hafenstädte im östlichen Mittelmeerraum vom Hellenismus bis in die römische Kaiserzeit

Hafenstädte
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Das Mittelmeer stellte in der griechisch-römischen Antike den Hauptverkehrs- und Kommunikationsraum dar, der Europa, Nordafrika und die Levante miteinander verband. Auf dem Seeweg wurden Güter, Personen, Innovationen und kulturelle Konzepte ausgetauscht, die antike Welt war auf das Meer hin orientiert und darüber verbunden. Hafenstädte stellten in diesem Verkehrs- und Kommunikationsraum die Schnittstellen zwischen Land und Wasser dar und waren eine wichtige kulturelle Kontaktzone. hier weiterlesen Als liminalen Orten kam ihnen damit eine entscheidende Funktion zu: Der Hafen einer Stadt hatte – und hat noch heute – eine Mittlerposition zwischen dem Innenraum der Stadt und dem Außenraum des Meeres inne. Er gehört zwar einerseits zum urbanen Stadtraum und war eng an ihn gebunden. Da er aber zum Meer hin zumeist offen zugänglich war, stellte er andererseits eine Übergangszone zwischen diesen beiden Räumen dar.

Das Forschungsprojekt nähert sich dem Phänomen Hafenstadt in hellenistisch-römischer Zeit auf stadträumlicher, funktionaler und ästhetischer Ebene an. Dabei ist es das Ziel, über die Herausarbeitung der Spezifika ausgewählter Städte die für Hafenstädte hellenistisch-römischer Zeit typischen Eigenheiten zu erkennen.